Trilium Concepts

QNG-Zertifizierung: Nachhaltigkeit von Anfang an nachweisen

Das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) wurde vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen entwickelt. Es schafft ein einheitliches Verständnis von Nachhaltigkeit und eine rechtssichere Grundlage für die Vergabe von Fördermitteln. Für Bauherren ist entscheidend: QNG verlangt einen belastbaren Nachweisweg – von der Planung bis zur unabhängigen Prüfung nach Baufertigstellung.

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Was das QNG auszeichnet

  • Die Grundanforderung für das QNG ist der Nachweis allgemeiner und besonderer Anforderungen an die ökologische, soziokulturelle und ökonomische Qualität eines Gebäudes.
  • Die Nachweise werden nach Baufertigstellung unabhängig geprüft – anhand der abgeschlossenen Planungs- und Bauprozesse sowie ausgewählter realisierter Qualitäten.
  • Die meisten neu errichteten oder komplett modernisierten Gebäude können grundsätzlich mit dem QNG ausgezeichnet werden, wenn ein registriertes Bewertungssystem verfügbar ist und Treibhausgas-Grenzwerte zugeordnet werden können.

QNG-PLUS und QNG-PREMIUM

  • QNG-PLUS steht für die Erfüllung nachhaltigkeitsrelevanter Merkmale und Eigenschaften in überdurchschnittlicher Qualität.
  • QNG-PREMIUM steht für deutlich überdurchschnittliche Qualität.
  • Die beiden Qualitätsniveaus unterscheiden sich durch unterschiedlich ambitionierte Mindestanforderungen in Kriterien mit besonderem öffentlichem Interesse. Die verbindlichen Details veröffentlicht das offizielle QNG-Portal.

Der Nachweisweg: Bewertungssystem und besondere Anforderungen

  • Voraussetzung für die Verleihung ist eine Zertifizierung mit einem registrierten Bewertungssystem für nachhaltiges Bauen sowie die Erfüllung besonderer Anforderungen im öffentlichen Interesse.
  • Zu den in diesem Überblick genannten registrierten Bewertungssystemen zählen DGNB, NaWoh, BiRN und BNB. Die aktuelle Zuordnung richtet sich nach Gebäude- und Anwendungsart und ist auf qng.info einzusehen.
  • Besondere Anforderungen betreffen unter anderem die Treibhausgasemissionen im Lebenszyklus des Gebäudes.

Warum die Ökobilanz früh in die Planung gehört

Für QNG registrierte Bewertungssysteme beurteilen Umweltwirkungen über den gesamten Lebenszyklus mithilfe der Ökobilanzierung. Die Treibhausgasemissionen im Lebenszyklus werden damit zu einem zentralen Nachweis. Die entsprechenden Entscheidungen gehören in die frühen Planungs- und Projektprozesse: Nachweise, Dokumentation und Qualitäten lassen sich nicht sinnvoll erst nach Abschluss der Planung zusammensetzen.

QNG-Begleitung durch Trilium Concepts

Trilium Concepts begleitet die QNG-Zertifizierung über die DGNB-Zertifizierung – für Wohn- und Nichtwohngebäude. Jan Dreher ist DGNB Auditor und DGNB Experte Ökobilanzierung. Damit verbindet Trilium Concepts die beiden für den QNG-Nachweis wesentlichen Perspektiven: die Systemzertifizierung und die Ökobilanz. Der Ansatz ist, Anforderungen, Nachweisführung und Dokumentation früh in die Projektsteuerung zu integrieren. Denn die größten Kosten entstehen nicht durch Anforderungen selbst, sondern durch ihre späte Integration in bereits laufende Projektprozesse.

Was den Aufwand beeinflusst

  • Der Aufwand hängt vom Projekt, dem gewählten Bewertungssystem, dem angestrebten Qualitätsniveau sowie der vorhandenen Daten- und Dokumentationsgrundlage ab.
  • Ein früh strukturiertes Vorgehen schafft Klarheit darüber, welche Nachweise im weiteren Planungs- und Bauprozess mitgeführt werden müssen.
  • Konkrete Förderkonditionen und projektbezogene Finanzierungsfragen beantwortet die KfW. Aktuelle Siegeldokumente und Anwendungsinformationen stellt qng.info bereit.

Dokumentation bis zur unabhängigen Prüfung

Die QNG-Prüfung erfolgt nach Baufertigstellung. Gerade deshalb muss die Dokumentation von Beginn an in den Projektablauf eingebunden sein: Sie stützt sich auf die abgeschlossenen Planungs- und Bauprozesse und auf die Überprüfung ausgewählter realisierter Qualitäten. Eine strukturierte Zuständigkeit und fortlaufende Nachweisführung schaffen hierfür die Grundlage.

Häufige Fragen

Das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) wurde vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen entwickelt. Es fördert ein einheitliches Verständnis von Nachhaltigkeit und schafft eine rechtssichere Grundlage für die Vergabe von Fördermitteln.

QNG-PLUS kennzeichnet überdurchschnittliche, QNG-PREMIUM deutlich überdurchschnittliche Qualität. Die beiden Niveaus unterscheiden sich durch unterschiedlich ambitionierte Mindestanforderungen in Kriterien mit besonderem öffentlichem Interesse.

Voraussetzung sind eine Zertifizierung mit einem registrierten Bewertungssystem für nachhaltiges Bauen und die Erfüllung besonderer Anforderungen im öffentlichen Interesse. Die Erfüllung wird nach Baufertigstellung unabhängig geprüft.

Die registrierten Bewertungssysteme beurteilen Umweltwirkungen über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes mithilfe der Ökobilanzierung. Besonders relevant sind dabei die Treibhausgasemissionen im Lebenszyklus.

Ein pauschaler Kostenrahmen ist nicht aussagekräftig. Der Aufwand hängt vom Projekt, dem gewählten Bewertungssystem, dem Qualitätsniveau und der vorhandenen Daten- und Dokumentationsgrundlage ab. Werden Anforderungen erst spät in laufende Projektprozesse integriert, steigt der Aufwand für Abstimmung, Nachweisführung und Dokumentation. Ein strategisches Erstgespräch hilft, den passenden Nachweisweg und die nächsten Schritte früh einzuordnen.

Aktuelle Siegeldokumente und Informationen zum QNG stellt qng.info bereit. Fragen zu Förderungen für BEG und Klimafreundlicher Neubau beantwortet die KfW.

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