Projektsteuerung für Revitalisierungsprojekte im Bestand

Eine Gewerbeimmobilie wird revitalisiert – wer koordiniert Vergabe, Kosten, Termine und die Beteiligten?

Projektsteuerung für Bestandshalter, die Büro- und Gewerbeimmobilien umbauen, modernisieren oder neu positionieren.

Stand: 27.09.2026 · Jan Dreher, DGNB Auditor

Das Wichtigste in Kürze

  • Trilium Concepts steuert Revitalisierungen mit Schwerpunkt auf der Realisierungsphase. Die Begleitung orientiert sich an den HOAI-Leistungsphasen 6 bis 9 – von der Vorbereitung der Vergabe bis zur Objektbetreuung.
  • Bei Revitalisierungen koordiniert Trilium Concepts Vergabe, Bauzeitenplanung, Kostensteuerung und die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten. ESG-Anforderungen werden dabei berücksichtigt.
  • Auch laufende Revitalisierungsprojekte können übernommen oder ergänzend begleitet werden. Ausgangspunkt ist eine Analyse des Ist-Zustands.
  • Jan Dreher bringt über 21 Jahre Praxis aus Architektur, Projektsteuerung und Geschäftsführung mit, darunter Projekte bis 27.000 m² BGF und Teams bis 60 Mitarbeitende.

Revitalisierung von Büro- und Gewerbeimmobilien

Revitalisierung umfasst den Umbau, die Modernisierung, die energetische Sanierung oder die Anpassung eines Bestandsgebäudes an eine neue Nutzung. Für Bestandshalter können dabei Vermietbarkeit und Finanzierbarkeit ebenso eine Rolle spielen wie die für das Vorhaben geltenden regulatorischen Anforderungen. Einen Überblick über die Regelwerke bietet ESG im Bestand.

Projektsteuerung der Revitalisierung: Aufgaben in der Realisierung

  • Trilium Concepts übernimmt die Projektsteuerung und das Realisierungsmanagement; die Planung selbst bleibt bei den Planern.
  • Vorbereitung und Begleitung der Vergabe; Berücksichtigung der vereinbarten Nachhaltigkeitsanforderungen in den Vergabeunterlagen
  • Bauzeitenplanung und Terminsteuerung bis zur Übergabe und Inbetriebnahme
  • Kostensteuerung und laufendes Projektcontrolling
  • Koordination von Bauherrschaft, Mietern, Planern und ausführenden Unternehmen
  • Begleitung der Umsetzung und Nachverfolgung der vereinbarten ESG-Ziele
  • Laufende Projekte kann Trilium Concepts übernehmen oder ergänzend begleiten; am Anfang steht eine Analyse des Ist-Zustands.

Kosten und Termine im Bestand

Für die Kosten- und Terminplanung im Bestand sind Informationen zum Gebäudezustand, zu den Projektanforderungen und die vorhandenen Unterlagen wichtig. Eine Kostenermittlung nach DIN 276 strukturiert die Baukosten. Lebenszykluskostenbetrachtungen (LCC) und Ökobilanzen (LCA) können den Vergleich von Maßnahmen ergänzen. Ein vereinbarter Mietereinzug kann beispielsweise einen Meilenstein für die Terminplanung bilden. Weitere Informationen: Baukostenermittlung nach DIN 276.

ESG und Regulierung in der Revitalisierung

  • GModG: Für bestehende Nichtwohngebäude führt § 40 GModG ab dem 1. Januar 2027 schrittweise Mindestenergiestandards ein. Welche Anforderungen für das konkrete Vorhaben gelten, ist projektbezogen zu prüfen.
  • EU-Taxonomie: Eine Renovierung leistet nach Tätigkeit 7.2 einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, wenn sie die Anforderungen an größere Renovierungen erfüllt oder den Primärenergiebedarf um mindestens 30 % senkt. Damit allein ist die vollständige Taxonomiekonformität noch nicht nachgewiesen; weitere Kriterien sind zu berücksichtigen.
  • Nachweise: Die Projektsteuerung berücksichtigt die vereinbarten ESG-Anforderungen bei Maßnahmen, Terminen und Vergabeinhalten.
  • Mehr dazu: ESG-Pflichten für Gebäude 2026 und EU-Taxonomie für Immobilien.

DGNB-Zertifizierung bei Bestandsgebäuden

Für Bestandsgebäude kommen je nach Vorhaben insbesondere die DGNB-Systeme „Sanierung“ und „Gebäude im Betrieb“ infrage. Für ein Zertifikat nach „Gebäude im Betrieb“ ist ein gebäudeindividueller Klimaschutzfahrplan Voraussetzung; das System ist auf Werterhalt und Risikominimierung ausgerichtet. Jan Dreher ist DGNB Auditor und begleitet Zertifizierungen für Neubau, Sanierung und Bestand. Kosten und Ablauf: DGNB-Zertifizierung im Bestand.

Projektsteuerung für Bestandshalter und weitere Auftraggeber

Die Leistung richtet sich an institutionelle Bestandshalter – Immobilienfonds, Banken, Versicherungen –, an Asset- und Property-Manager sowie an öffentliche Auftraggeber. Schwerpunkt sind Frankfurt, das Rhein-Main-Gebiet und die Metropolregion Rhein-Neckar; Beratungsleistungen auch deutschlandweit.

Häufige Fragen

Die Projektsteuerung umfasst Vergabe, Kosten- und Terminsteuerung, die Koordination der Beteiligten und die Begleitung der Umsetzung. Der Schwerpunkt liegt auf der Realisierung, die sich an den HOAI-Leistungsphasen 6 bis 9 orientiert. Vereinbarte ESG-Anforderungen werden dabei berücksichtigt.

Nein, klassische Architekturplanung gehört nicht zum Leistungsumfang; Trilium Concepts steuert Kosten, Termine und Umsetzung.

Ja. Am Anfang steht eine Analyse des Ist-Zustands und der vorhandenen ESG-Dokumentation.

Für bestehende Nichtwohngebäude führt § 40 GModG ab dem 1. Januar 2027 schrittweise Mindestenergiestandards ein. Bei einer Revitalisierung ist zu prüfen, welche Anforderungen das konkrete Gebäude betreffen und in der Projektplanung zu berücksichtigen sind.

Schwerpunkt Frankfurt, Rhein-Main und Rhein-Neckar mit Mannheim und Heidelberg; Beratungsleistungen auch deutschlandweit.

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